3. Treffen mit Padre und Madre: Gebet für den Frieden

Ein Adler hat mich in das Zentrum des Universums gebracht, wo ich meine Freunde und Begleiter treffe. Das Zentrum des Universums ist eine Kugel. Wir treten ein.Aus den Tiefen der Kugel kommen Padre und Madre Universalis. Sie strahlen in goldenem Licht.

Kommt näher, Freunde. Wir freuen uns, dass ihr den Weg wieder zu uns gefunden habt.

Wir gehen zu den beiden Göttern. Sie reichen uns die Hände und ich küsse die Hand von beiden. Meine Freunde tun es mir nach.

Steht auf. Ihr müsst nicht so demütig sein. Wir sind nicht Euresgleichen, aber zu tiefe Demut schadet eher. Ihr müsst auch weiterhin denken können. Ihr dürft uns verehren, aber ihr dürft auch kritisch sein. Wir wollen keine kritiklose Verehrung. Wir wollen kritische Anhänger, die auch einmal etwas hinterfragen, die auch einmal mit uns streiten. Nur so ist ein lebendiges Miteinander möglich, nicht durch devote Haltung. Das sollten alle Gläubigen wissen. Nicht devote Haltung macht den lebendigen Glauben aus, sondern auch Zweifel, Streit.

Wir haben Verständnis, wenn ihr nicht immer mit uns einverstanden seid. Wir hören eure Argumente, wir wägen sie ab, bewegen sie in unserem Herzen und entscheiden dann. Genauso wie ihr es macht, wenn ihr mit Menschen diskutiert, streitet. So sollte es sein. Jemanden beleidigen sollte man aber nicht. Aber konstruktive Kritik darf sein. Dieser bedingungslose, devote Glaube ist nicht das, was wir Götter wollen. Wir wollen einen lebendigen Glauben, der aus dem Herzen kommt, aber dennoch hinterfragt.

Jetzt seid ihr wahrscheinlich erstaunt.

Ja, ich bin erstaunt. Ich dachte, die Götter haben immer Recht und der Mensch muss ihnen folgen.

Nein, wir sind noch nicht perfekt. Wenn wir perfekt wären, wären wir beim göttlichen Licht. Wir haben unheimlich viel Macht und Wissen, aber auch wir müssen noch lernen. Wir lernen den Umgang miteinander, den Umgang mit den vielen Wesen im Universum …

Doch kommt, nehmt Platz. Es spricht sich besser, wenn man sitzt, aber man streitet besser, wenn man steht.

Ja, da hast du Recht.

Ich habe eine Nachricht für euch.

Allah und Jehova sind nach wie vor aufmüpfig. Sie wollen nicht die Träume schicken. Wir brauchen eure Unterstützung. Wir brauchen das Gebet vieler Menschen, um sie zu überzeugen. Die wenigen Gebete reichen nicht. Mache irgendetwas, dass es zumindest zwölf Menschen sind, die das Gebet sprechen.

Zwölf?

Ja, Zwölf ist eine magische Zahl. Zwölf Menschen sollten zur gleichen Zeit dieses Gebet sprechen. Das könnte Jehova und Allah überzeugen.

Ich werde versuchen, so viele Menschen zu mobilisieren, aber du weißt, es ist nicht einfach. Jehova und Allah haben die Menschen zu sehr in ihrer Hand, sie denken nicht mehr nach. Die Menschen sind devot.

Ja, und das sollten sie nicht mehr sein. Die Menschen sollen endlich anfangen, über ihren Glauben nachzudenken und zu hinterfragen, ob wirklich alles so ist, wie es in der Bibel oder im Koran steht. Die Schriften sind neu. Es gibt ältere Schriften und ältere Götter. Aber die Menschen denken nicht weiter als bis zur Nasenspitze. Sie müssen anfangen, auch mal über den Tellerrand zu schauen. Es ist gut, wenn sie glauben, es ist auch gut, wenn sie an Jehova und Allah glauben, aber sie sollen die anderen Götter ebenfalls akzeptieren. Du hast auch eine Hauptgöttin, aber trotzdem hörst du uns zu, glaubst uns, betest zu uns. So soll es sein. Jeder hat seinen Hauptgott oder seine Hauptgöttin, aber dadurch sind die anderen Götter nicht schlechter oder besser.

Ich möchte euch noch etwas sagen.

Das nächste Jahr wird hart. Es wird noch sehr viele Flüchtlinge geben. Es werden Bomben fallen im Nahen Osten und wenn ihr nicht aufpasst, werden auch auf euer Land Bomben fallen. Der Krieg ist so nah.

Aber danach wird Frieden kommen, weil Jehova und Allah endlich mitmachen. Und die Bomben werden nicht fallen, wenn Jehova und Allah sich vorher besinnen. Es liegt in eurer Hand, ihr Menschen. Betet! Zwölf Menschen, die gleichzeitig dieses Gebet sprechen, würden schon reichen, um Frieden zu schaffen. Frieden in Syrien, Frieden in Nigeria – überall dort, wo die Kämpfer Angst und Schrecken verbreiten, töten, zerstören.

Ich hab euch Menschenkinder so lieb und möchte nicht, dass ihr euch gegenseitig umbringt. Diese Völkerwanderung zurzeit ist eine Folge des Tötens, der Zerstörung, aber sie ist auch eine Folge der Arroganz der Europäer. Ihr habt so viel zerstört in der Vergangenheit, als ihr Kolonialherren ward und auch danach, weil ihr immer nur die Wirtschaft im Auge habt, nicht die Menschen, nicht die Kulturen. Ihr zerstört die Kulturen, das darf nicht sein. Jetzt kommen die Menschen zu euch und auf einmal habt ihr Angst um eure Kultur. Das ist doch paradox – andere Kulturen zerstören und sich selbst nicht zerstören zu lassen.

Aber es wird sich alles wieder ordnen. Die meisten Menschen werden Deutschland verlassen, wenn in ihren Ländern Frieden herrscht und ihr habt Zeit, euch wieder auf euch zu besinnen. Nicht mit rechtem Gedankengut, oh nein. Wir sind keine Anhänger der rechten Szene. Wir sind für Menschlichkeit, für Toleranz, für ein liebevolles Miteinander. Wir sind dafür, dass jeder Mensch frei denken kann, frei handeln, dass jeder Mensch die Freiheit hat zu tun, was er möchte.

Wir würden euch gern das Bedingungslose Grundeinkommen zukommen lassen, aber wir sind leider nicht an der Macht. Das Bedingungslose Grundeinkommen ist eine Grundvoraussetzung, um wieder Kreativität zu entwickeln – in jeder Beziehung. Tanz, Musik, Malerei, Schriftstellerei, Technik, Glauben … Das Bedingungslose Grundeinkommen wäre ideal für die Menschheit, aber es muss natürlich auch erwirtschaftet werden. Aber es gibt immer Menschen, die gern arbeiten, die ihre Kreativität auch dem Volk zur Verfügung stellen und dadurch Wert schöpfen. Wert, der im Grundeinkommen an die Menschen wiedergegeben wird.

Ihr sollt nicht alle gleich sein, aber es muss auch keine Milliardäre geben.

Atlantis war ein schönes Beispiel in der goldenen Zeit, aber leider ist dieses Land daran kaputtgegangen, dass es zu gleich war. Ihr müsst daraus lernen. Andere Länder sind daran kaputtgegangen, dass es zu viel Reichtum gab, auch daraus müsst ihr lernen. Ihr müsst einen Mittelweg finden.

Du hast manchmal Probleme mit dem, was wir sagen. Wir haben das festgestellt. Du hast manchmal Angst, dass wir dich veräppeln, aber wir veräppeln dich nicht. Du bist unser Sprachrohr und wir nehmen dich sehr ernst. Es war uns heute wichtig, dir unsere Botschaften mitzuteilen.

Ich danke euch Madre und Padre Universalis. Es ist gut, euer Sprachrohr zu sein und es ist gut zu hören, was ihr zu sagen habt. Ich habe Angst wegen der Bomben. Aber ich bin sicher, wir werden es verhindern. Ich werde genug Menschen finden, die dieses Gebet sprechen, die diese Bitte an das Universum richten, an Jehova und Allah. Und ich hoffe, dass immer mehr Menschen vom Monotheismus wieder zum Polytheismus übergehen.

Das wäre ein Segen für die Menschheit, wenn wieder die Götter zu Wort kommen. Es gibt viele Menschen, die mit den Göttern sprechen könnten, aber sie werden gezwungen an Götter zu glauben, die nicht ihre sind. Wenn sie wieder an ihre Götter glauben, gibt es auch mehr Kontakt. Diese Menschen müssen ermutigt werden. Leiste deinen Beitrag dazu.

Und jetzt verabschiede ich dich.

Wie ist das eigentlich, Padre und Madre Universalis, es wird oft gesagt, dass die Erde aufsteigt und dass es Kräfte gibt, die daran arbeiten, Kräfte von außen.

Es ist Blödsinn. Die Menschheit kann sich nur selbst an den Haaren aus dem Sumpf ziehen. Wir können sie dabei unterstützen und ihr alle, die ihr die Steinkreise legt und die Rituale macht, die wir euch mitteilen, ihr unterstützt die Menschheit dabei. Ihr seid die, die an den Haaren ziehen. Es müssen aber mehr werden, die die Liebe über die Erde verteilen – Liebe und Frieden.

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