Gespräch mit dem real existierenden Weihnachtsmann

Auch wenn niemand außer kleine Kinder an den Weihnachtsmann glauben, es gibt ihn! Ich habe ihn an einem Heiligabend getroffen und er hat mir von seinen Aufgaben und seinem Leben erzählt.

Bei unserem Treffen begrüßt mich Santa mit tiefer Stimme. Auf meine Frage, womit er die Menschen in diesem Jahr beschenkt hat, antwortet er:
„Liebe, Nächstenliebe, Barmherzigkeit, Verstand – vor allen Dingen für die Politiker –, Liebe zur Erde, Vertrauen. Vor allem Liebe zur Erde. Aber ich schütte die Gaben nur aus, ob sie in den Herzen Einzug halten, steht nicht in meiner Macht.“ …

„Steht dein Haus am Nordpol, Herr Weihnachtsmann?“, möchte ich wissen.
„Das haben wir gebaut, wie es die Geschichten erzählen, und es sind Weihnachtswichtel dort, die die Säcke füllen mit all dem, was die Menschen sich an Nicht-Materiellem wünschen. Du weißt ja, die materiellen Güter bringe ich nicht, die kauft ihr ja selbst.“

 „Aber es gibt Kinder oder Eltern, die kein Geld haben.“
„Trotzdem, die materiellen Güter bringe ich nicht. Das habe ich noch nie gemacht, das wird nur erzählt.“

„Bist du ein Helfer von Mutter Erde?“
„Wenn du so willst, ja, denn ich verteile all das, was ihr guttäte, wenn die Menschen es annehmen würden. Liebe, Nächstenliebe, Liebe zur Erde und zur Krume. Es wäre gut, wenn die Menschen die Krume lieben und nicht mehr so viel Gift und Gülle spritzen und die Erde damit vergiften würden. Es wäre gut, wenn es keine gentechnisch veränderten Pflanzen gäbe, weil sie die Natur durcheinanderbringen. Alle diese guten Wünsche verteile ich über die Erde, insofern bin ich Mutter Erdens Helfer.“

 „Der Weihnachtsmann als Naturwesen?“
„Ich bin kein Naturwesen, ich bin auch kein Lichtwesen und kein Energiewesen. Ich bin die Materialisation von Gedanken. Die Menschen haben sich Vorstellungen von Santa Claus gemacht, vom Weihnachtsmann, diese Vorstellungen haben sich materialisiert und ich bin entstanden. Die Anderswelt hat mich aufgenommen, wie sie jeden aufnimmt, der sich materialisiert. Auch die Bösen können sich materialisieren, aber sie kommen in eine andere Welt.“
„Ich bin die Materialisation der Gedanken und Wünsche und da ich materialisiert bin, bin ich unvergänglich. Selbst wenn die Menschen nicht mehr an den Weihnachtsmann glauben, wird es mich weiterhin geben. Ich werde einmal im Jahr die guten Gaben über die Erde verteilen, wie ich es an diesem Weihnachten gemacht habe.“

 „Wenn viele Menschen etwas glauben, materialisiert sich dieser Glaube?“
„So ist es, in der Anderswelt materialisiert sich dieser Glaube.“

 „Aber nicht auf der Erde?“
„Die Macht haben die Menschen nicht. Selbst wenn alle für Frieden beten, wird es keinen Frieden geben, aber in der Anderswelt wird es eine Friedens-Materiali­sation geben und die wird versuchen, das Gebet umzusetzen. Aber auch sie hat Schwierigkeiten, die Herzen der Menschen zu erreichen.“

 „Ich verstehe. Auf der Erde können wir nur durch Gedanken nicht wirklich etwas verändern, aber wir schaffen etwas in der Anderswelt, was uns dabei hilft, etwas zu verändern.“
„Genauso ist es. Die guten Materialisationen sind in der Anderswelt und die schlechten sind in der bösen Welt.“

 Wir reisen mit dem Rentierschlitten zum Haus des Weihnachtsmanns am Nordpol.

Wir haben hier eine Illusion geschaffen, die widerspiegelt, wie die Kinder und Menschen auf der Erde sich das Heim des Weihnachtsmanns vorstellen. Es ist nicht kalt hier, sondern sehr angenehm und da sind auch die Wichtel, wie du siehst.“

 „Und die Elfen?“
„Uns helfen auch Elfen, weil die Kinder es wünschen, aber normalerweise ist es nicht Aufgabe der Elfen. Elfen sind für die Natur da und nicht für den Weihnachtsmann, doch in diesem Fall hat die Königin ein paar für mich abgestellt.“

„Weihnachtselfen und Weihnachtswichtel – wie schön. Ich hätte nicht gedacht, dass es sie wirklich gibt, ich dachte, das ist nur Phantasie. Ist der Aufseher ein Elf?“
„Wir haben einen Elf als Aufseher, er ist mein dickster Freund.“ 

„Viele sagen, es gibt eine Frau Weihnachtsmann, ist das richtig?“
„In der Anderswelt gibt es immer beides, das Weibliche und das Männliche. Es gibt eine Frau Weihnachtsmann. Sie passt im Moment auf, dass die Säcke wieder geordnet werden, die ich ausgeschüttet habe. Sie ist eine sehr fleißige Frau, aber nach Weihnachten machen wir erst einmal Urlaub – wir, die Wichtel und Elfen.“ 

„Wie lange macht ihr Urlaub?“
„Ein gutes halbes Jahr.“ 

„Wo reist ihr hin?“
„Wir bereisen die Anderswelt und eure Welt.“

 „Auch unsere Welt?“
„Wir sind für die meisten Menschen unsichtbar und können reisen, wohin wir wollen. Wir fallen ja nicht auf.“

 „Wenn du im Urlaub unsere Welt bereist, versuchst du dann, die Herzen der Menschen zu berühren?“
„Wo ich hinkomme, versuche ich es, aber es ist schwierig, die Herzen zu berühren, Maria hat es dir schon gesagt. Aber hin und wieder schaffen wir es und manchmal, wenn ich eines berührt habe, kann ich mich materialisieren und der Mensch hat eine Vision.“

 „Die Vision vom Weihnachtsmann?“
„Nein, dann bin ich ein Engel.“

 „Der Engel der Weihnacht?“
„Die Engel der Weihnacht sind etwas anderes, du hast sie besucht. Ich bin dann ein anderer Engel. Der Mensch glaubt, er hat einen Engel gesehen und das ist schön für ihn.“

„Ich kann mir vorstellen, dass diese Menschen sich positiv verändern.“
„So ist es und sie verstehen auf einmal vieles besser.“

 „Könntest du nicht einigen Politikern erscheinen, einigen Wirtschaftsbossen, Monsanto, Trump, Orban und wie sie alle heißen und diesen ganzen Neonazis?“
„Ich würde es gern, aber ich erreiche ihre Herzen nicht und das von Mr. Trump schon gar nicht. Ich habe es versucht. Sein Kopf ist wirr, der ist nicht mehr klar bei Sinnen. Es wird Zeit, dass er abgesetzt wird, aber das steht nicht in unserer Macht, das müssen die Amerikaner regeln.“
„Ich wollte dir die Weihnachtswelt zeigen, die so anders ist und dennoch so, wie ihr sie euch vorstellt. Hier werden keine Spielzeuge hergestellt. Hier wird nur mit Liebe gearbeitet und mit guten Wünschen. Sie werden zielgerichtet verpackt, die Elfen und Wichtel können das, denn sie haben feinstoffliche Energien und die braucht man, um all das zu schaffen, was wir bewerkstelligen müssen. Nach der Sommersonnenwende sind wir aus dem Urlaub zurück und beginnen mit den Vorbereitungen.“

 „Wo verbringst du die Sommersonnenwende?“
„Normalerweise in Stonehenge.“

 „Kannst du als Mensch geboren werden?“
„Jein, ich bin der Weihnachtsmann und muss jedes Jahr meine Arbeit verrichten, aber in der Zeit dazwischen kann ich mich hin und wieder materialisieren. Ich erscheine, bleibe eine Zeit in dieser Form und dann bin ich wieder weg.“

„Kann man dich in diesem Moment als Zeitreisenden bezeichnen?“
„Ich kann durch die Zeit reisen.“

 „Bist du das, der die Artefakte liegenlässt, die heute gefunden werden?“
Der Weihnachtsmann lacht. „Ich gebe zu, ich habe in der Zukunft mal ein Spielzeug mitgenommen und in der Vergangenheit vergessen und jetzt behaupten natürlich einige Grenzwissenschaftler, dass es Zeitreisen gibt, aber Zeitreisen gibt es nicht auf eurer Erde. Zeitreisen gibt es in der Anderswelt, aber ihr könnt die Zeit nicht durchreisen.“

„Warum kannst du das in der Anderswelt?“
„Weil die Anderswelt anders ist als die Erde. Sie ist feinstofflich und der Fluss der Zeit ist hier anders, es gibt keine Zeit.“ 

„Also war das gar nicht aus der Zukunft, sondern aus irgendetwas Parallelem?“
„Genau, es war aus etwas Parallelem. Es gibt zudem andere Universen, auch die kann ich bereisen und von dort kann ich etwas mitnehmen und hier vergessen. Dann wird es irgendwann gefunden.“

 „War das Absicht?“
„Das war keine Absicht, das war tüdelig. Ich bin nicht mehr der Jüngste“, lacht er.

„Aber du bist noch gar nicht alt, du bist doch erst im 19. Jahrhundert entstanden.“
„Auch davor haben die Kinder an jemanden geglaubt, der die Geschenke bringt. Damals gab es mich schon, ich habe mich nur mit dem Glauben der Menschen gewandelt. Alle Materialisierten wandeln sich mit dem Glauben der Menschen. Wenn die Menschen aufhören zu glauben, sterben wir nicht, sondern bleiben, was und wie wir zuletzt waren.“ 

„Ich verstehe. Wenn die Menschen einen neuen Gott erschaffen, ist der auch ein Materialisierter oder ein Gott?“
„Wenn die Menschen einen Gott erschaffen, ist er ein Gott. Das ist etwas anderes als der Weihnachtsmann. Aber du hast viele Fragen gestellt und ich habe viele Antworten gegeben, wir sollten jetzt Schluss machen.“

„Bitte, schreibe von Frau Weihnachtsmann, den Elfen und Wichteln und davon, dass wir das Gute über die Erde ausschütten. Die Menschen sollen Heiligabend ihre Herzen öffnen, damit unsere Gaben hineinfließen können. Sie sollen nicht nur an materielle Geschenke und gutes Essen denken, sondern ihr Herz öffnen für das Spirituelle und Gute, das wir verteilen. Damit habe ich gesagt, was ich sagen wollte.“

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