Freya: Ein Weckruf für die Menschheit

Botschaft der Göttin

Nach der Ölkatastrophe 2010 im Golf von Mexiko, wollte ich auf einer Reise Hintergründe erfahren. Die Reise wurde zu einem Weckruf für die Menschheit. Mögen die Worte gehört und beherzigt werden.

Die Worte der Göttin Frey sind kursiv wiedergegeben.

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„Ich bin in einer Stadt angekommen – einer neuzeitlichen Stadt mit vielen Hochhäusern, Autos, Fabriken. Dann bin ich über die Stadt geflogen. Da sind Seen, Wälder, aber alles ist voller Dunst. Die Luft ist nicht sauber. Ich steige höher, sehe auf die Erde herab. Sie ist so schmutzig. Die ganze Atmosphäre ist verseucht. Und ich sehe Menschen, die sich die Hände reiben – Profit… Sie haben die Erde gut im Griff. Auf den Bäumen wächst Geld und im Gras liegen arme Menschen, die Hunger haben. Aber es wächst nichts mehr. Die Erde verdorrt, die Wüste breitet sich aus. Die Wälder verdorren. Feuer … Sie brennen. Das Meer kocht. Die Stadt fällt zusammen, sie ist nur noch Asche.

„So wird es sein, wenn ihr nicht aufhört.“ – Jemand ist zu mir getreten – „So wird es sein, wenn ihr nicht aufhört, wenn das Geld euch wichtiger ist als die Natur, in der ihr lebt, als die Erde, die euch speist, die euch tränkt, die euch kleidet.

Ich möchte es nicht so weit kommen lassen. Ich möchte, dass ihr erwacht, jetzt! Menschheit, wach auf, Menschheit, schau die Erde an. Was hast du aus ihr gemacht? Ihr atmet nur noch Dreck, ihr tut mir so leid, ihr Menschen…

Die Überbevölkerung müsste eingedämmt werden, dringend. Aber nicht, indem ihr überall Viren verteilt, sondern indem die Menschen Vernunft annehmen. Ich verstehe euch Menschen manchmal nicht, aber ich liebe euch. Es sind ein paar Perlen unter euch und sie sind es wert, dass ich mich weiter um die Erde kümmere…“

Sie nimmt mich an die Hand. Sie ist groß, blond und hat lange, geflochtene Haare. Es ist Freya, die große Göttin der Asen, der Germanen.

Wir sehen den Golf von Mexiko. Es sieht schlimm aus. Überall Öl, tote Vögel, auf dem Wasser schwimmen tote Fische. Es ist alles tot. Das Böse. Wir tauchen in das Wasser ein. Es ist so klebrig, so eklig. Und die Quelle sprudelt … Es ist so viel Druck darauf, da können sie tun, was sie wollen. Wasserelfen sind darum herum, sie können nicht helfen, sie sind zu schwach.

„Der Kampf hat begonnen. Wir hatten gehofft, dass er noch nicht beginnt. Es ist das Böse, das die Erde vernichten will. Das Öl ist ein Zeichen dafür, es ist schwarz und tötet. Die Guten haben es schwer, dagegen anzukämpfen…“

Die Energie auf eurem Planeten hat sich gewandelt. Geld, Macht, Gier, kein Glaube, nur wenig Liebe, kein Miteinander, nur noch ein Nebeneinander, Gleichgültigkeit. Das Böse manifestiert sich in dem Öl. Es lacht über die anderen. Wir müssen uns sammeln und kämpfen. Wir müssen Energie zu den Elfen schicken. Sie versuchen, auch die Tiere zu retten. Sie sind so aktiv da unten, aber sie kommen nicht dagegen an. Schaut, mit wie viel Gleichgültigkeit das viele Menschen aufnehmen. Sie begreifen gar nichts. Die Menschen rennen mit offenen Augen ins Messer, sie sägen an dem Ast, auf dem sie sitzen.

Ich liebe euch Menschen und es blutet mir das Herz, wenn ich sehe, was hier passiert. Die Menschen werden aufschreien, nicht nur die in den Anrainerstaaten. Ihr müsst dazu beitragen, ihnen die Augen zu öffnen, dass so etwas nur passieren kann, wenn es um Macht, Gier und Konsum geht. Öl ist die Quelle von Reichtum. Dabei gibt es so viele andere Wege, um sich zum Beispiel mit dem Auto fortzubewegen. Man braucht kein Benzin, man braucht kein Öl, um zu heizen. Aber die anderen Wege bringen keinen Profit. Die Natur bietet alles, was ihr braucht. Ihr müsst nur hinschauen. Stürzt die kapitalgierigen Leute von ihrem Thron, klärt auf!“

Dunkle Wolken schieben sich zwischen uns. Ich kann Freya nicht mehr sehen. Schwarz… So darf die Zukunft nicht werden. Durch die Schwärze reicht mir Freya ihre Hand. Die Götter haben uns noch nicht aufgegeben.

Ihr seid Steine und ganz viele Steine machen einen Felsen und ganz viele Felsen ein Gebirge. Und ein Gebirge ist stark und groß und kann Einhalt gebieten. Sammelt die Steine um euch. Kämpft für Mutter Erde, sonst ist es zu spät. Seid Krieger der Erde, Krieger des Lichts, Krieger für die Zukunft der Menschen, der Tiere, der Pflanzen. Lasst die Zeit zurückkommen, in der Atlantis noch jung war. Das war die goldene Zeit der Erde. Arbeitet daran, dass die Zeit wiederkommt. Ein Miteinander von Natur und Mensch, wo jeder hat, was er braucht.

Ich bin ganz traurig, wenn ich sehe,  was ihr aus der Erde gemacht habt. Noch vor 1000 Jahren sah die Erde schön aus. Es gab noch sauberes Wasser, es gab Wälder, in denen die Tiere lebten, wirklich lebten… Der Mensch hat vom Wald gelebt und der Wald hat gern gegeben. Der Mensch hat von dem gelebt, was er angebaut hat, und die Erde hat gern gegeben. Heute gibt die Erde nicht mehr gern, denn sie ist verseucht. Wir wollen die Uhr nicht zurückdrehen, aber wir wollen, dass ihr die guten Ressourcen nutzt und nicht die schlechten. Wind, Sonne, Erdwärme, es gibt so viele Möglichkeiten. Selbst Wasser kann man zu Treibstoff machen, aber es bringt kein Geld. Da müsst ihr umdenken. Ihr müsst auch lernen, dass man nicht alles machen darf, was man machen kann. Wir schütteln uns mit Grauen, wenn wir die Gen-Maisfelder sehen. Mensch, halte ein!

Es ist wichtig, nach Mexiko Energie zu schicken. Zu den Naturwesen, zu allen, die dort helfen. Zögert nicht, beginnt mit der Arbeit. Ihr seid nicht die einzigen. Es gibt viele kleine Nester von bewussten Menschen und irgendwann werden sie sich zusammenschließen.“

Im Moment fliegen wir durch das Universum. Jetzt halten wir über einem Planeten, der strahlt in leuchtendem Gold.

Siehst du diesen Planeten dort? Auch er war so verdreckt wie eure Erde. Schau, wie er heute aussieht. Auch die Bewohner dieses Planeten haben es geschafft. Noch ist die Erde nicht verloren. Wir Götter haben sie noch nicht aufgegeben. Aber es ist „höchste Eisenbahn“, wie man bei euch sagt. Ihr müsst die Erde wieder als lebendiges Wesen verstehen, als Organismus und nicht als totes Ei. Was lebt, das behandelt man pfleglicher! – Ich gehe jetzt, aber ich komme wieder, wenn ihr mich ruft. Ich freue mich, dass ihr mich besucht habt und dass ich mit euch reden durfte. Die Götter sind froh über jeden, der sich an sie wendet. Sie helfen gern. Fangt an, bevor es zu spät ist. Wir setzen viel Hoffnung in euch. Ade!“